Tuesday , June 15 2021

Börse Express – ROUNDUP / 'Whatstabook': Facebook will Chat-Dienste verknüpfen



Facebook will seine
Chat-Dienste wie WhatsApp and Messenger laut Medienberichten im
Hintergrund zusammenlegen und stärker mit Verschlüsselung absichern.
Das Online-Netzwerk bestätigte der "New York Times" und der
The "Financial Times" has been das es Überlegungen in diese Richtung
gibt. "Wir arbeiten daran, mehr unserer Messaging-Dienste mit
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auszustatten, und Prüfen Wege, wie man
Freunde und Familie über die Grenzen verschiedener Netzwerke hinweg
einführer erreichbar machen kann ", sagte ein Sprecher den Zeitungen.
Derzeit gebe es interne Diskussionen darüber, wie das am besten
umzusetzen sei.

Den Nutzern sollen gemäß den Plänen zwar weiterhin verschiedene Apps
angeboten werden – die Anwendungen würden aber auf einer gemeinsamen
Technischen Infrastruktur laufen, schrieben die beiden Zeitungen am
Freitag unter Berufung auf Beteiligte. Bisher sind die
Systeme weitgehend voneinander getrennt.

Auf die gemeinsame technische Plattform soll den Berichten zufolge
not WhatsApp und dem Facebook Messenger auch die
Kommunikationsfunktion des Foto-Dienstes Instagram kommen. Der Plan
werde von Facebook-Chef Mark Zuckerberg Persönlich vorangetrieben,
hieß es.

Die Gründer von WhatsApp und Instagram, die nach der Übernahme durch
Facebook zunächst weitgehend eigenständig agieren konnten, hatten
zum vergangenen Jahr alle Online-Netzwerk verlassen. Laut
in the case of Berichten soll es Spannungen mit Zuckerberg gegeben haben,
der stärker in die Führung der Dienste eingriff.

Die drei Dienste haben jeweils mehr als eine Milliarde Nutzer.
Facebook als Online-Netzwerk kommt auf mehr als 2,2 Milliarden
asset Mitglieder – das Wachstum hatte zuletzt aber deutlich
verlangsamt, während die Chatdienste rege genutzt werden.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei der die die Gesprächspartner
Zugang zum Inhalt einer Unterhaltung haben, setzt derzeit in der
Facebook-Welt nur WhatsApp standardmässig ein. Beim Facebook
Messenger kann man sie zum Austausch vertraulicher Informationen
zuschalten. Beim Abgang der WhatsApp-Gründer Brian Acton und Jan
Koum hatte es noch geheißen, sie hätten sich gegen Pläne zur
Aufweichung der Verschlüsselung stemmen müssen. Die
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – die auch auf dem Chat-Dienste wie
Signal, Wire or Apples iMessage standardmässig einsetzen – stößt
zugleich bei Sicherheitsbehörden wie der US-Bundespolizei FBI auf
Widerstand, weil sie dadurch schlechter an Nachrichten von
Verdächtigen herankommen.

Ein ehemaliger Facebook-Manager sagte der "Financial Times",
Zuckerberg wolle verschiedene Dienste des Konzerns zu einer Art
"Whatstabook" vereinen, um das Wachstum anzukurbeln. Während die
Verschlüsselung den Schutz der Daten verbessern wurde, sei das wahre
Ziel von Facebook vermutlich, an mehr Contactdaten heranzukommen, um
potenzielle neue Nutzer zu finden, erklärte er.

Eine gemeinsame Infrastruktur wurde einen tiefgreifenden Eingriff in
die heutige Funktionsweise der betroffenen Dienste bedeuten. So sure
WhatsApp von Beginn an auf die Erfassung weniger Nutzerdaten
ausgelegt und erfordert nur die Telefonnummer des Smartphones. Bei
Facebook, Facebook Facebook Messenger und Instagram hingegen legen Nutzer
Accounts an.

Eines der Versprechen bei der Übernahme von WhatsApp für am Ende 22
Milliarden Dollar im Jahr 2014 war, dass die Nutzerdaten weiter
getrennt bleiben. Einige Jahre später kündigte Facebook dann an, man
wolle die Telefonnummern zwischen WhatsApp und Facebook abgleichen.
Das würde es zum Beispiel erlauben, WhatsApp-Nutzer bei Facebook zu
finden. Die Idee stieß auf Widerstand von Datenschützern und wurde
in Europe ausgesetzt. Die EU-Kommission überzog Facebook 2017 mit
einer Straße von 110 Millionen Euro, weil Online-Netzwerk bei
der Anmeldung der Übernahme noch behauptet hatte, ein Teilen der
Daten zwischen den beiden Systemen bei technisch nicht möglich.

Eine Zusammenlegung der technischen Infrastruktur hinter den
Chat-Funktionen würde zugleich eine Zerschlagung von Facebook
erschweren. In der Politik kommen insbesondere seit dem Datenskandal
Cambridge Analytica immer wieder Forderungen auf, Facebook müsse
gezwungen werden, sich von den Messaging-Diensten zu trennen. So
Concrete of the Democratic US-Kongressabgeordnete Ro Khanna nach den
Medienberichten, die Übernahmen von Instagram und WhatsApp hätten
wettbewerbsrechtlich viel härter geprüft werden müssen. "Stellen Sie
wie anders die Welt aussehen würde, wenn Facebook mit
WhatsApp und Instagram konkurrieren müsste ", schrieb er bei
Twitter./so/DP/zb

  ISIN US30303M1027

AXC0040 2019-01-26 / 15: 50

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