Friday , December 4 2020

Franchisen sollen mit den Kosten wachsen



Künftig steigen die Franchisen in der Krankenversicherung und Schritten von 50 Franken – nach nach Kostenwachstum im Gesundheitswesen. The Die Ratslinke kritisiert die Änderung als unsozial.

Christoph Forster, Bern

Es ist möglich, die die Mindestfranchise mit einem Schlag auf 500 Franken steigt. (Bild: Christian Beutler / Keystone)

Es ist möglich, die die Mindestfranchise mit einem Schlag auf 500 Franken steigt. (Bild: Christian Beutler / Keystone)

Die Franchisen sollen die Versicherten davon abhalten, wegen Bagatellfällen den Arzt zu konsultieren. Die Krankenkasse übernimmt erst jene Leistungen, die über der gewählten Franchise liegen. Derzeit liegt die Franchise bei 300 Franken und die höchste bei 2500 Franken. Dazwischen gibt es vier weitere Franchise.

Bei der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) 1996 lag die Mindestfranchise bei 150 Franken. Seither hat sie der Bundesrat zwei Mal erhöht, das letzte Mal 2004 auf das heutige Niveau. Bereits heute kann i die Regierung die Franchise der Kostenentwicklung anpassen. Neu hat der Nationalrat nun eine Vorgabe das Gesetz geschrieben. Undersee lautet wie folgt: Sobald die Bruttokosten for versicherte Person mehr als 13 Mal höher sind als die Mindestfranchise, muss der Bundesrat die Franchisen um 50 Franken erhöhen. Laut den neusten verfügbaren Zahlen (2016) sind derzeit die Bruttokosten for Person rund 12 Mal höher als die 300er-Franchise. Der Bundesrat geht davon aus, dass 2020 eine Erhöhung fällig wird, danach voraussichtlich alle vier Jahre. Zuerst muss allerdings noch der Ständerat der Gesetzesänderung zustimmen. Der Nationalrat hat dies am Montag mit 133 zu 53 Stimmen getan.

Möglich ist indessen auch, die die Mindestfranchise mit einem Schlag auf 500 Franken steigt. Dies fordert nämlich eine Motion der Gesundheitskommission des Nationalrats. Der Rat is not a Montag or Zeitgründen, nor is he going to do so.

Die bürgerliche Mehrheit erhofft sich von der Konsequenteren Erhöhung einen dämpfenden Effekt auf der Kostenwachstum. Der Mechanism stärke die Eigenverantwortung, sagte by Bruno Pezzatti (fdp., Zug). Gesundheitsminister Alain Berset dämpfte indes zu hohe Erwartungen. In the Botschaft schreibt der Bundesrat, on the day of Jahren, at the Erhöhung der Franchisen würden die Prämien um rund 0,5 Prozent weniger stark steigen. Die Linke Sprach von einer unsozialen Massnahme. Sie belaste die Prämienzahler und vor allem chronisch Kranke, sagte Barbara Gysi (sp., St. Gallen). Bereits heute müssten in the European country of Versicherten derart viel aus der eigenen Tasche und die Gesundheitskosten bezahlen wie in der Schweiz.

Die Gegner warnen zudem davor, dass Versicherte künftig aus finanziellen Gründen weniger zum Arzt gehen würden. Bereits in day vergangenen Jahren sei dieser Anteil gestiegen.

Die grosse Kammer hat am Montag gleich noch eine zweite umstrittene Neuerung bei den Franchisen gutgeheissen. Wer sich für eine Wahlfranchise entscheidet, darf die während dreier Jahre nicht wechseln. Die Befürworter wollen damit den "opportunistischen Franchise-Hoppern" den Kampf ansagen. Damit sind jene Versicherten gemeint, die angesichts eines geplanten Eingriffs auf das folgende Jahr eine tiefere Franchise wählen, um ihre Kostenbeteiligung zu senken. Weiterhin alljährlich erlaubt is der Wechsel der Krankenkasse. Die obligatorische Krankenversicherung sei ein gesellschaftspolitisches Solidaritätsprojekt und kein Trainingscamp für Versicherungsoptimierer, sagte Heinz Brand (sv., Graubünden) im Namen der Kommissionsmehrheit. Brand ist Präsident des Krankenkassenverbands Curafutura.

Die Neuerung stiess auf starke Kritik. Die Rede war von «Scheinproblem» und «Knebelverträgen». Selbst Brand gestand ein, dass es sich um ein untergeordnetes Problem handelt. Dennen laut Zahlen der Verwaltung senken nur 0.17 Prozent der Versicherten vorübergehend ihre Franchise. Die Gegner sehen deshalb in der Dreijahresverträgen auch eine Bestrafung der überwiegenden Mehrheit der Versicherten mit Wahlfranchisen. Zudem befürchten sie, dass die Massnahme die Selbstverantwortung schwächt. Weil die Versicherten ein risikoscheu seien, zögen sie eine tiefe Franchise der Risiko einer mehrjährigen Bindung mit hoher Franchise vor. Der Nationalrat stimmte der Vorlage, die die den den Ständerat geht, dennoch mit 113 zu 60 Stimmen zu.


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